Die Weserhäfen 
Die Häfen sind von Nord nach Süd sortiert. Die Mitglieder von etwa 40 Vereinen des "Freihafen-Verbund Unterweser" dürfen gegenseitig für 3 Nächte kostenfrei in den Häfen liegen. Vielen Dank für die Infos udn Bilder von Holger und die Aufbereitung von Tobias.
Änderungen oder neue Infos einfach über die Kommentarfunktion oder per E-Mail mitteilen. Unter den Hafenbeschreibungen führen Schaltflächen zu weiteren Infos. Legende :
🔗 Webseite Liegeplatzbuchung 📺 Webcam 🌤 Wetter 📍 Karte
Bremerhaven
53°32.75′ N, 8°34.23′ OEinfahrt in die Schleuse Neuer Hafen, etwas nördlich der Geeste-Mündung zwischen den beiden Leuchttürmen, schnelle Einschleusung jederzeit auf Anruf/Funk möglich, Ausschleusen zur vollen Stunde (auch anmelden). Schwimmstege in der Schleusenkammer. Gastliegeplätze hart BB an der Marina „Im Jaich“. Hafenbistro mit Brötchenservice, mehrere Restaurants, Land-Tankstelle nahebei. Mehrere sehenswerte Museen fußläufig. Kein Mitglied im Freihafen-Abkommen.
Bremerhaven Fischereihafen
53°31.98′ N, 8°34.69′ OEinfahrt in die Fischereihafen-Schleuse direkt südlich in der Geeste-Mündung, Schleusung stündlich: insgesamt 5 Marinas mit unterschiedlichen Standortbedingungen von „touristisch-trubelig“ bis „naturnah-ruhig“.
Nordenham/Großensiel
53°27.88′ N, 8°28.90′ OEinfahrt 1h vor und nach NW, von der Weser ins Abbehauser Sieltief und dann direkt hart Backbord ins Hafenbecken. Großer Hafen mit 5 Vereinen, der komplett trockenfällt – aber man sitzt nicht lange auf. Weicher Schlick, so dass wahrscheinlich auch Kielboote aufrecht trocken fallen können. Gute Waschmöglichkeiten, Grillplätze, Spielplatz und Brötchen-Fahrräder. Einkaufsmöglichkeiten im Ort Nordenham.
Mitglied im Freihafen-Abkommen.
Absersiel
53°23.80′ N, 8°27.78′ OEinfahrt durch den Nebenfluss Schweiburg ins Absersiel: durch die Nordeinfahrt der Schweiburg, die auch bei NW noch etwas Wasser führt, oder durch die trocken fallende, aber sehr ruhige und landschaftlich tolle Südeinfahrt, die ist von der Weser aus gut beprickt und hat bei Springtide eine durchgehende WT von gut 2 m – wenn man durch die Einfahrt an der Weser gekommen ist, schafft man den Rest auch. Die Fahrt durch das eigentliche Siel ist spannend, unbedingt streng an die einzeln gesteckten BB- und SB-Pricken halten. Der Grund steigt bis in den Hafen stetig an. Einfahrt ca. 3 Stunden vor bis 2 Stunden nach HW. Wenn man im Hafen flott kommt, reicht die WT auch für die Südeinfahrt der Schweiburg.
Drei Vereine am Sielende, von denen der SYA und der AWV Mitglieder im Freihafen-Abkommen sind. Schöne Atmosphäre, historisches Schiff und Schafe am Deich.
Vollständige Sanitäranlagen unten im Restaurant. Für die Duschen muss man Duschmünzen erstehen. Das Restaurant bietet gute bürgerliche Küche zu fairen Preisen. Innenstadt von Rodenkirchen in ca. 20 Gehminuten Entfernung.
Rechtenfleth
53°23.16′ N, 8°30.42′ OGut beprickte Einfahrt direkt an Buhne 76, dicht an der Buhne halten. Hafen fällt komplett trocken, man kommt aber schnell wieder flott. Einfahrt ca. 3 Stunden vor HW und spätestens 3 Stunden nach NW möglich. Sehr weicher Schlick. Nur ein langer Steg, an dem fast immer etwas frei ist. Einfacher, aber sauberer Toiletten-Container. Keinerlei weitere Infrastruktur im Ort, nur ein Heimatmuseum (2026 in Renovierung) und ein Café-Restaurant auf dem benachbarten Campingplatz, ca. 10 Gehminuten entfernt. Mitglied im Freihafen-Abkommen.
Sandstedt
53°21.65′ N, 8°30.81′ OSchwierige Einfahrt dicht am Ufer beim Campingplatz, gut an die Betonnung halten. Einfahrt ab halber Tide möglich. Hafen fällt komplett trocken, Sand- und Schlick-Stellen gemischt. Sanitäranlagen und Grillplatz. Im Sommer Fisch- und Pommesbuden. Schöner Badestrand. Kein Mitglied im Freihafen-Abkommen.
Kleine Weser Harriersand
53°15.91′ N, 8°29.77′ OAnfahrt in die Südeinfahrt der „Kleinen Weser“ hinter Harriersand nach Pricken bis vor die Holzbrücke. Einfacher Längssteg, viel Schlick.
Elsfleth
53°15.12′ N, 8°28.38′ OSchleuse zum Sportboothafen direkt nördlich der Hunte-Mündung, leicht zu finden. Schleusung Mo-Do 9-21 Uhr alle zwei Stunden und am Wochenende nach Bedarf, keine Schleusung 1 Stunde vor und nach NW. Am Ponton vor der Schleuse nur im Notfall anlegen. Sehr großes Hafenbecken, fällt nicht trocken. Gute sanitäre Anlagen. Italienisches Restaurant direkt am Hafen, Innenstadt ca. 30 min zu Fuß entfernt.
Mitglied im Freihafen-Abkommen.
Stadtanleger Elsfleth
53°14.09′ N, 8°27.89′ ODurchs fast immer offene Hunte-Sperrwerk in die Hunte. Yachten liegen längseits am Ponton. Der Außenlieger muss zum Fahrwasser nachts ein weißes Licht zeigen. Max. zwei Schiffe im Päckchen. Sanitäranlagen im Haus der Touristik, Innenstadt nahebei.
Juliusplate Berne
53°11.55′ N, 8°30.95′ OEinfahrt klar ausgezeichnet, spätestens mit halber Tide kein Problem. Hafen fällt trocken, die tiefsten Plätze sind an der Südseite des Längsstegs. Sanitäranlagen einfach und sauber. Strand-Badestelle gleich daneben, super für Kinder. An der Straße gegenüber ein Campingplatz mit kleinem Shop und Restaurant, 300 m. Grillplatz, Bordmüllentsorgung. Fähranbindung an den ÖPNV. Tankstelle in Berne, 3 km entfernt. Kein Mitglied im Freihafen-Abkommen Unterweser.
Blumenthal
53°10.96′ N, 8°33.63′ OExtrem enge Einfahrt, nur für kleine Motorboote zu empfehlen, und viel Schwell von der Weser. Schöne Hafenkneipe.
Motzen
53°10.75′ N, 8°33.40′ OIm Siel sehr verschlickte Anlage, nur bei HW anfahrbar. Weitere Steganlage am Fähranleger bis 1,70 m Tiefgang, dort liegt man aber recht exponiert.
Grohn
53°9.71′ N, 8°38.37′ OStarker Tidenstrom in der Einfahrt und im einigermaßen großen Hafenbecken, WT bei NW in der Einfahrt nur ca. 1m, anders als tw. in Seekarten ausgewiesen. Hohe Spundwand beidseitig der Hafeneinfahrt, daher vorsichtig einfahren und langen Ton als Achtung-Signal geben.
Gastliegeplätze direkt voraus an dem Z-förmigen Steg. Restaurant und Sanitäranlagen direkt am Hafenbecken, Schiffstankstelle „Plump“ am Steg an der Lesum unmittelbar westlich der Hafeneinfahrt. VWG, WSVR und WSVA sind Mitglieder im Freihafenverbund.